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Ernstes in heimischem Dialekt

18.08.2015 22:12 (Kommentare: 0)

Stefan (links) und sein Bruder Ralph Backes sowie Schlagzeuger Martin Seimetz im Hintergrund sind die Urbesetzung der fünfköpfigen Band „Why didn&apos;t they ask Evans?“. TV-Foto: Ursula Schmieder
Stefan (links) und sein Bruder Ralph Backes sowie Schlagzeuger Martin Seimetz im Hintergrund sind die Urbesetzung der fünfköpfigen Band „Why didn't they ask Evans?“. TV-Foto: Ursula Schmieder
(Hinzert-Pölert) Die Folkrockband "Why didn’t they ask Evans?" (Warum fragten sie nicht Evans?) hat ein Minialbum mit Eigenkompositionen in Mundart herausgebracht. Sie erscheint anlässlich des 15-jährigen Band-Bestehens und vor dem Hintergrund der in Arbeit befindlichen Ortschronik Hinzert-Pölert.

Hinzert-Pölert. In den Dörfern des Hochwalds ist sie ein Begriff, die Formation "Why didn’t they ask Evans?", benannt nach einem Agatha-Christie-Krimi. Seit der Jahrtausendwende steht sie für Folkrock vom Feinsten.
Zu ihrem 15. Geburtstag und mit Blick auf die Ortschronik Hinzert-Pölert, an der Dittmar Lauer arbeitet, haben sich die fünf Musiker nun selbst beschenkt. Unter dem Titel "Ënn ëmm klænen Dòrf" (In einem kleinen Dorf) brachten sie ein Minialbum mit fünf Eigenkompositionen in Hochwälder Mundart heraus. Die CD enthält ausnahmslos Stücke, die mit Hinzert - dem Heimatdorf zweier Musiker - oder der unmittelbaren Umgebung zu tun haben (siehe Extra). Neuland betrat die Band, die seit Jahren bei Liedermachertreffen wie in der Trierer Tuchfabrik auftritt, damit nicht. Ihr Repertoire enthält etwa ein Dutzend moselfränkischer Lieder.
Geschrieben hat sie Stefan Backes (43), der mit seinem Bruder Ralph (36) und Schlagzeuger Martin Seimetz (38) die Urband stellt. Die beiden Hinzerter, Sänger und Gitarristen der Band, und der Beurener kennen sich seit ihrer Schulzeit und als Fußballer des FC Beuren.

Eine Leidenschaft, die verbindet

Anfangs coverten sie Stücke wie von Barclay James Harvest oder Cat Stevens. Später spielten sie immer öfter quirligen keltischen Folkrock - eine Leidenschaft, die sie mit den beiden anderen Bandmitgliedern teilen. Geigerin Eva Marx, die wie Stefan Backes auch Tin Whistle spielt, ist seit 2001 dabei, Bassist Bruce O’ Field - er stammt aus Kanada und lebt in Lückenburg - seit 2003. Da die Saarländerin inzwischen in Berlin lebt, plant sie Heimaturlaube nach den gemeinsamen Auftritten. Bei aller Folk-Leidenschaft schlichen sich immer öfter eigene Stücke ins Band-Programm. Vor allem Stefan Backes reizte es, "ernste Themen in unserem Dialekt zu behandeln". Inzwischen wagt er sich sogar an Themen wie das Hinzerter Konzentrationslager. Erste musikalische Erfahrung sammelten er und sein Bruder bei den Konzerten der "Irischen Nacht", die seit 1994 zahlreiche Gäste ans Hinzerter Bürgerhaus lockte. Die dort auftretenden Folkbands zogen bis zu 1000 Besucher in den Hochwaldort. Das ganze Dorf habe mitangepackt, um das zu stemmen, erinnern sich die Brüder: "Und alle halfen ehrenamtlich." urs

Extra

Die CD enthält fünf Titel: "Ënn ëmm klænen Dòrf", "Dë Kròò Æltz (Graue Eltz)", "Fronnläischnamm (Fronleichnam)", "Summer ’27 (Sommer 1927)" und "Off dærr Krænz (Auf der Grenze)". Ein Stück handelt von einem jungen Mann, der sich nicht für Traktoren und Waldarbeit interessiert und daher als Außenseiter gilt - ein anderes vom Hinzerter "Hexenfelsen" und einer damit verwobenen Saga. Dass dort 1927 zwei Kinder während eines Gewitters umkamen, ist wahr. Fiktiv, aber vorstellbar ist die vertonte Begegnung von Häftlingen des KZ Hinzert mit Teilnehmern einer Fronleichnamsprozession. Ein fünftes Stück befasst sich mit Wendepunkten im Leben. Hörproben der CD gibt es unter www.whydidnttheyaskevans.bandcamp.com, sie ist erhältlich für zehn Euro in der Buchhandlung Lorenzen, Hermeskeil oder per E-Mail an stefan.backes@posteo.de urs

Quelle: volksfreund.de | Freitag, 14. August 2015

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