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Hinzert-Pölert will seine Windkraftflächen

16.10.2015 15:16 (Kommentare: 0)

Hinzert-Pölert will seine Windkraftflächen
Bürgerhaus Pölert erhält neue Heizung
Mit der Teilfortschreibung des Flächennutzungsplans (FNP) der Verbandsgemeinde in Sachen Windkraft ist der Gemeinderat Hinzert-Pölert nicht einverstanden. So der Tenor der Aussagen von Ortsbürgermeister Mario Leiber in der Sitzung vom Montag vergangener Woche. Der Tagesordnungspunkt wurde aufgrund der VG-Rat-Sitzung nachträglich aufgenommen und nahm einige Zeit in Anspruch. Weiterer Beratungspunkt war die Vergabe für die Erneuerung der Heizung im Bürgerhaus des Ortsteils Pölert.

Die Teilfortschreibung des FNP in Sachen Windkraft sieht vor, dass die Gemeinde Hinzert-Pölert keine weiteren Flächen erhält. "Damit bin ich nicht einverstanden", so Mario Leiber. Auch bemängelt er die Informationspolitik von Bürgermeister Michael Hülpes, der wichtige Schreiben der Kreisverwaltung und der SGD Nord nicht an ihn weitergeleitet habe, diese Schreiben habe er sich bei der Verwaltung besorgen müssen. Aus diesen Schreiben ginge z.B. hervor, dass für die Kernzone des Naturparks Saar-Hunsrück keine weiteren Genehmigungen in Sachen Windkraftanlagen erteilt werden, also auch für Hinzert-Pölert nicht. Michael Hülpes habe in der VG-Rat Sitzung ausgesagt, wenn Hinzert-Pölert eine Ausnahmegenehmigung beantragen würde, werde sich die Fortschreibung des FNP um weitere 6 Monate verzögern, so Leiber weiter. Den Wegfall der Flächen werde man sich nicht gefallen lassen, man will trotzdem eine Befreiung beantragen, immerhin gehe es bei der Windkraft um Einnahmen für die Gemeinde, so die Ratsmitglieder unisono. Auch seien durch ständiges Bremsen und Verzögern der Kreisverwaltung schon 4 Jahre ins Land gegangen, das sei ein dickes Ding, so der Ortsbürgermeister. Der anschließende einstimmige Beschluss des Rates ging dahin, die Flächen von Hinzert-Pölert im FNP zu belassen. Mario Leiber will in dieser Sache eigenständig tätig werden.
Die Heizung im Bürgerhaus Pölert ist in die Jahre gekommen und soll erneuert werden. Dem Rat lagen mehrere Angebote über Brennwertkessel bzw. ein Angebot über einen Niedertemperaturkessel vor. Nach ausgiebigen Beratungen einigte man sich darauf, den alten Kessel durch einen Niedertemperaturkessel ersetzen zu lassen, Kostenpunkt 6.455 Euro.

Gemeinderatsplitter
- Die Abschlüsse 2011 und 2012 wurden einstimmig genehmigt
- Der Durchlass Füllbach-Kirchbruch Hinzert wird erneuert, die Kosten von rd. 2.700 Euro übernimmt die Jagdgenossenschaft, ebenso die Kosten für die Ausschachtung eines Parkplatzes am Bürgerhaus Pölert.
- Neugeborene erhalten rückwirkend ab dem 1.1.2015 ein Geldgeschenk von 50 Euro.
- Die Stelle eines Gemeindearbeiters für Hinzert wird ausgeschrieben.
- Die Trauerbirke auf dem Friedhof in Hinzert wurde in Eigenleistung zurück geschnitten.
- Die Kreisverwaltung hat die Gemeinden angeschrieben und sucht Wohnraum für Asylbewerber.
(bb)

Quelle: Rund um Hermeskeil, KW 42/2015 | Donnerstag, 15. Oktober 2015

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