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Teilgebiet "Herrenberg" und "Im Hundsflur" ist Thema im Rat.
Teilgebiet "Herrenberg" und "Im Hundsflur" ist Thema im Rat.
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Vorranggebiete für die Errichtung neuer Windkrafträder festgelegt

02.04.2015 16:43 (Kommentare: 0)

Die Verbandsgemeinde Hermeskeil hat am Montagabend, dem 23. März in Hermeskeil in einer Sitzung mögliche Vorranggebiete für die Errichtung neuer Windkrafträder ausgewiesen. Damit haben neun von dreizehn Orten die Chance Windräder aufzustellen. Das ist mehr als bisher möglich war. In einer Karte der VG Hermeskeil wurden die Gebiete farblich markiert, so dass die Ratsmitglieder entsprechend informiert waren. Allerdings ist dies noch keine endgültige Entscheidung, da die Belange des Artenschutzes, z.B. die Standortfrage der Mopsfledermaus noch sorgfältig geprüft werden müssen.
Karte: BBP Kaiserslautern
Bis jetzt gibt es bereits 19 Windräder in der VG Hermeskeil. Diese Flächen sind auf der Karte grün im Bereich der Gemeinden Bescheid und Reinsfeld gekennzeichnet. In den orangefarbenen eingezeichneten Gebieten, das ist zum einen das Gebiet der Gemeinden Reinsfeld, Grimburg und Gusenburg und zum andern die vorgesehenen Windkraftanlagen der Gemeinden Geisfeld/Rascheid. Hier sind bisher bei der Errichtung von Windkrafträdern nur geringe Hindernisse bezüglich Artenschutz zu erwarten. Daneben gibt es auch noch eine Reihe von weißen Flächen. Hier möchte die Verbandsgemeinde grundsätzlich die Möglichkeit der Windkraft nutzen. Laut. Bürgermeister Michael Hülpes müssen noch die Probleme des Artenschutzes geklärt werden, d.h. die Investoren müssten weitere Gutachten vorlegen und bei den Genehmigungsbehörden nachweisen, dass der Bau von Windkraftanlagen für den Artenschutz unbedenklich ist. Nach Aussage des Bürgermeisters sind hier hohe Hürden zu überwinden. Dies hätte Auswirkungen auf die Standorte der Windparks der Stadt Hermeskeil und der Gemeinde Beuren.

Auch eine weiße Fläche für Hinzert-Pölert
Bei den bisherigen Flächennutzungsplan Windenergie war die Gemeinde Hinzert-Pölert nicht berücksichtigt worden. Geplant waren hier zwei Anlagen. Die Gemeinde Hinzert-Pölert hatte dies aber nicht hingenommen. In einem Schreiben an die Verbandsgemeinde hatte Ortsbürgermeister Mario Leiber gebeten die Standortfrage noch einmal zu überprüfen. (RuH berichtete) Dies hatte auch einen gewissen Erfolg dahingehend, dass auch für Hinzert-Pölert eine weiße Fläche ausgewiesen wurde. Allerdings sind hier auch die Aussichten auf Erfolg unsicher, weil sich der geplante Standort in der Kernzone des Naturparks-Saar-Hunsrück befindet und bisher von den Naturschutzbehörden keine Befreiung in Aussicht gestellt wurde.
Eine zweite Änderung betraf die Flächen im Bereich der Gemarkung Geisfeld, genauer zwischen Geisfeld und der Stadt Hermeskeil. Die Geisfelder Windkraftfläche wird verändert, sie wird nun hinter die Kreisstraße 98 gezogen, um beim Bau von Windkraftanlagen einen größeren Abstand zum Stadtteil Abtei zu bekommen. Der VG-Rat stimmte bei zwei Enthaltungen und einer Gegenstimme dem Entwurf für den neuen Flächennutzungsplan (FNP) Bereich Windenergie zu. Der Entwurf des FNP wird nun offengelegt. Behörden wie z.B. der Kreis Trier-Saarburg und Nachbargemeinden können hierzu eine Stellungsnahme abgeben. Geplant ist auch eine weitere Versammlung für die Bürger/innen der Verbandsgemeinde bei der die weitere Planung von Windkrafträdern vorgestellt wird. Danach könnten dann Baugenehmigungen für die einzelnen Anlagen erteilt werden.

Quelle: Rund um Hermeskeil, KW 14/2015 | Donnerstag, 2. April 2015

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